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think3D eröffnet 3D-Druck-Zentrum für medizinische Geräte

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Der indische 3D-Druck-Dienstleister think3D hat eine neue 3D-Druck-Zentrum für die Herstellung medizinischer Geräte eröffnet.

Die Anlage befindet sich in der AP MedTech Zone, einem Produktionspark für medizinische Geräte im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh. Der Ministerpräsident des Bundesstaat eröffnete das 3D-Druckzentrum.

Technikpark AP MedTech Zone

Die AP MedTech Zone ist schon seit 2016 in Entwicklung. think3D war schon seit dem Start ein aktiver Teil von diesem Projekt. In der ersten Phase der Eröffnung des Parks haben 80 Unternehmen, welche medezinische Ausrüstung herstellen. In der zweiten Phase sollen es über 200 Firmen sein.

Indien ist einer der größten asiatischen Märkte für medizinische Geräte. Derzeit werden 80% dieser Geräte importiert. Der Markt wird auf 5,2 Milliarden Dollar geschätzt. Das sind 4 bis 5% der indischen Gesundheitsindustrie, welche einen Markt vonb 96,7 Milliarden Dollar hat. Aus diesem Grund versuchen indische Unternehmen die Produktion selbst abzudecken.

3D-Druck medizinischer Geräte

Der neue Betrieb von think3D wird eine Reihe von 3D-Druck- und Fertigungsservices vor Ort bieten, darunter 3D-Scannen, 3D-Druck, CNC- und Gusstechniken.

Es werden in dem Zentrum Maschinen von HP, EOS (FORMIGA P110 und M 290) sowie 3D Systems und Stratasys genutzt. Es sollen Prototypen- und Serienfertigung von Teilen für medizinische Geräte wie MRI, EKG, Ultraschallgeräte usw. hergestellt werden. Die Teile können direkt im Park getestet und weiterverarbeitet werden.

Die Anlage wird zum 1. Januar 2019 voll betriebsbereit sein.

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