Home Medizin Der erste kommerzielle MSLA 3D-Biodrucker TissueRay kommt auf den Markt

Der erste kommerzielle MSLA 3D-Biodrucker TissueRay kommt auf den Markt

Das Schweizer Start-up TissueLabs hat mit dem TissueRay seinen ersten Stereolithographie-3D-Biodrucker auf den Markt gebracht. Das neue MSLA-basierte Gerät wurde am 15. November auf dem 6. Weltkongress der Tissue Engineering and Regenerative Medicine International Society (TERMIS) vorgestellt. Der Preis beträgt 11.999 €.

TissueLabs war bisher für das Extrusion basierende Einstiegssystem TissueStart bekannt. Der neue Bioprinter soll das bisherige Hardware-Angebot ergänzen und Anwendern neue Möglichkeiten bieten. Nach Angaben des Unternehmens ermöglicht TissueRay höhere Geschwindigkeiten.

Im Gegensatz zu den derzeit verfügbaren lichtbasierten Bioprintern, die auf digitaler Lichtverarbeitung (DLP) beruhen, verwendet TissueRay die Technologie der maskierten Stereolithographie (MSLA). Der entscheidende Unterschied zwischen DLP-basierten Druckern und der Technologie von TissueRay besteht darin, dass ein Array von Leuchtdioden in Kombination mit einer LCD-Maske verwendet wird, um das Lichtbild zu formen, anstatt einen digitalen Lichtprojektor einzusetzen. Somit ist die Druckgenauigkeit fix und hängt nicht davon ab, wie gut man das Objektiv zoomen kann, wie bei DLP. Der TissueRay ist mit einem 4K-Bildschirm ausgestattet, was zu einer XY-Auflösung von 35 μm führt. Der Drucker unterstützt Petrischalen jeder Größe bis zu 60 mm und kann Objekte mit einer Höhe von bis zu 7 cm drucken.

TissueLabs bietet auch die passenden Biotinten für den neuen Drucker an. Zusätzlich zu den PEGDA- und GelMA-basierten Biotinten wird das Startup auch gewebespezifische Biotinten anbieten. Dazu gehören Biotinten für folgende Gewebe: Fettgewebe, Knochen, Gehirn, Knorpel, Dickdarm, Niere, Leber, Lunge, Muskel, Herzmuskel, Bauchspeicheldrüse, Haut, Milz, Magen und Gefäße.

Discover the TissueRay™

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David ist Redakteur bei 3Druck.com.