Home Anwendungen 3D-Druck in im All: Skyrora eröffnet Testanlage für Raketenmotor

3D-Druck in im All: Skyrora eröffnet Testanlage für Raketenmotor

Der schottische Raketenhersteller Skyrora setzt bei der Herstellung seiner Raketen auch auf additive Fertigung. Nun gab das Unternehmen bekannt, dass es eine neue Anlage für Tests des 30kN-Raketentriebwerks eröffnet.

Diese neue Testanlage ist ein großer Schritt für den Abschluss der Raketentwicklung. Geplant ist der erste Raketenstart für das vierte Quartal 2021. Skyrora wäre dann das erste Unternehmen, welches einen Orbitalstart aus Westeuropa durchführt.

Das schottische Unternehmen wurde erst 2017 gegründet und setzte von Beginn neben traditionellen Fertigungstechniken auch auf moderne Formen wie den 3D-Druck. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen auch ein eigenes hybrides Fertigungssystem entwickelt. Das System kombiniert Robotik, 3D-Druck und CNC-Fräsen und befindet sich derzeit im Prototypenstadium.

Derzeit hat Skyrora zwei Raketen in der Entwicklung – die suborbitale Trägerrakete Skyrora 1 und die Skyrora XL für den Orbitalstart. Bei der Herstellung der Triebwerke kamen 3D-Drucker zum Einsatz. Neben erfolgreichen Tests, konnte 2018 schon ein erster Teststart durchgeführt werden.

Triebwerke aus dem 3D-Drucker

Skyrora ist nicht das erste Weltraum-Unternehmen, welches auf 3D-Druck setzt. So haben wir in der Vergangenheit auch von dem Startup Orbex berichtet, welches Triebwerke additiv fertigt. Außerdem beschäftigt sich die Europäische Weltraumorganisation ESA sowie auch die Nasa mit 3D-Druck in diesem Bereich. Auch SpaceX setzt bei Raketntriebwerke auf additive Fertigung.

Skyrora Limited – From Scotland to Space

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