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3D-gedruckte Gesichtsmasken zum Schutz vor Coronaviren

Die Anzahl der gemeldeten Coronavirus-Infektionen steigt weltweit an. Aus diesem Grund ergreifen die betroffenen Regionen immer mehr ernsthafte Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Besonders betroffen ist China. An der Polytechnischen Universität in Hongkong haben Studenten und Dozenten Gesichtsmasken mit 3D-Druck hergestellt, die medizinisches Personal vor dem Virus schützen soll.

Die 3D-gedruckten Schilder gehen über die traditionellen Gesichtsmasken hinaus und bestehen aus einem 3D gedruckten Rahmen, der eine durchsichtige Plastikfolie vor dem gesamten Gesicht hält. Der 3D-gedruckte Rahmen, der an der Stirn des Trägers anliegt, kann bei Bedarf mit einer neuen Kunststofffolie versehen werden und ist so konzipiert, dass er über chirurgischen Masken getragen werden kann.

Die 3D-gedruckten Kunststoffabdeckungen sollen dazu beitragen, das medizinische Personal zu schützen, das bei der Behandlung von Patienten am stärksten gefährdet ist. Das Coronavirus wird durch den Austausch von Körperflüssigkeiten durch Husten oder Niesen übertragen, so dass ein durchsichtiger Schutzschirm, der das gesamte Gesicht abschirmt, das Risiko, sich anzustecken, erheblich verringern könnte.

30.000 Gesichtsmasken pro Tag

Das 3D-Drucklabor der Polytechnischen Universität arbeitet mit verschiedenen lokalen Produktionsfirmen zusammen, um etwa 10.000 Gesichtsschutzmasken pro Tag an die Krankenhausbehörden zu liefern. Nach Angaben der South China Morning Post wird bis Ende März eine Produktionsrate von bis zu 30.000 Einheiten pro Tag erwartet.

Die Gesichtsmasken wurden schnell entwickelt und der 3D-Druck spielte eine entscheidende Rolle. Die Polytechnische Universität wurde Anfang des Monats von der Krankenhausbehörde kontaktiert. In wenigen Tagen wurde das Device entworfen, entwickelt und getestet.

3D-Druck für die Bekämpfung des Coronavirus

Es ist nicht das erste 3D-Druck-Projekt, das für die Bekämpfung des Coronavirus umgesetzt wurde. Auch das chinesische Unternehmen WinSun hat begonnen Quarantänestationen zu drucken. Diese sollen zur Unterbringung von medizinischem Personal dienen.

Mehr dazu finden Sie auf unserer Corona-Sonderseite.

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