Home 3D Objekte 3D Builder: Roboterarm und 3D Drucker kombiniert

3D Builder: Roboterarm und 3D Drucker kombiniert

Für große Objekte ist eine Kombination aus Roboterarm und 3D Drucker nahe liegend und genau daran wird in Amsterdam derzeit intensiv gearbeitet.

3D Builder ist ein Projekt der Architektur Universität Amsterdam und des Konstruktions- und Bauunternehmens BAM. Die Universität hatte im April eine „FabCity“ eröffnet, das ist ein Ort an dem Wirtschaft, Studenten und Professoren zusammen an Lösungen für die Zukunft arbeiten können.

Eine dieser Lösungen könnte 3D Builder sein – die Ziele für das Projekt sind sehr hoch angesiedelt. Bereits in den nächsten Wochen soll ein Haus im Maßstab 1:4 3D gedruckt werden. Alle am Projekt beteiligten sind sehr gespannt, ob der erste große Test für den 3D Builder erfolgreich sein wird. Außerdem scheint zwischen Universität und BAM ein sehr gutes Arbeitsklima zu herrschen.

It’s fantastic to work together and develop a machine that makes new innovations possible. This was much more common for architects during the Renaissance

Die verwendete Technik ist besonders interessant, auf einem Roboterarm befindet sich ein Druckkopf – dieser kann bei Bedarf auch ausgewechselt werden. Der verwendete Druckkopf besitzt Ähnlichkeit zu einem Inkjet-Druckkopf. Ein Sandgemisch wird aufgebracht, mittels einer Flüssigkeit wird dieses an bestimmten Stellen fest gemacht. Am Ende wird der übrig gebliebene Sand entfernt und das Objekt ist fertig. Bisher wurde dieser Vorgang bei einer Bank erfolgreich getestet – dazu gibt es auch ein Video:

3d Builder © 3d printing Landscape House by Universe Architecture & BAM

Großer Vorteil an dem Projekt ist, dass die Sandmischung wiederverwendet werden kann und zerkleinerte Fehldrucke ebenfalls verwendet werden können.

Concrete granules, but also previously made prints, can be used as a building material

Nachteil ist, dass erst Sand schichtweise angeschüttet werden muss und am Ende wieder entfernt werden muss – wie dieses Problem für große Objekte gelöst wird, wurde nicht gesagt.

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Dominik studiert derzeit Wirtschaftsinformatik an der TU-Wien. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich mit neuartigen Technologien und speziell mit 3D-Druck. In seiner Freizeit beschäftigt sich Dominik außerdem mit Embedded-Systems sowie deren Programmierung und ist außerdem ehrenamtlich bei mehreren Organisationen tätig.