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Formlabs präsentiert neue 3D-Drucker Form 3 und Form 3L

Der US-amerikanische 3D-DruckerHersteller Formlabs erweitert sein Produktangebot um zwei neue Geräte, basierend auf der Low Force Stereolithography (LFS)™ Technologie.

Formlabs hat zwei neue 3D-Druck-Systeme auf der Hannover Messe vorgestellt. Hierbei handelt es sich um professionelle Low Force Stereolithography (LFS) 3D-Drucker mit den Bezeichnungen Form 3 und Form 3L.

LFS 3D-Druck ist eine weiterentwickelte Form der Stereolithografie (SLA), die durchgehend fehlerfreie Teile liefert, indem sie sich an die Geometrie ihrer Teile anpasst, um so das perfekte Gleichgewicht zwischen Detailtreue und Geschwindigkeit zu erzielen. Beim LFS Prozess wird ein maßgefertigtes System aus Lasern und Spiegeln eingesetzt, um massive isotrope Teile aus flüssigem Kunstharz mit Höchstpräzision auszuhärten.

„Wir haben unsere Methode zum 3D-Druck mit Kunstharz durch den LFS (Low Force Stereolithography) Druckprozess hinter dem Form 3 und dem Form 3L vollständig umgestaltet“, so Max Lobovsky, Geschäftsführer und Mitgründer von Formlabs. „Wir sind vor sieben Jahren mit dem ersten leistungsstarken, erschwinglichen Desktop SLA 3D-Drucker in den Markt eingestiegen und haben seitdem mehr als 50 000 Drucker ausgeliefert und unsere Kunden haben mehr als 40 Millionen Teile gedruckt. Jetzt geben Anwender den Ton an, wenn es darum geht, den 3D-Druck von einer Maschine auf viele zu erweitern, vom Werkzeug zur Prototypenfertigung zum Game Changer. Wir freuen uns, mit LFS 3D-Druck einen weiteren gewaltigen Schritt nach vorn zu machen und so die Druckqualität und die Zuverlässigkeit erheblich zu verbessern und gleichzeitig weiterhin den leistungsstärksten und günstigsten 3D-Drucker auf dem Markt anzubieten.”

Vorteile des LFS Prozesses

Der LFS Prozess bietet unglaubliche Details und Oberflächenbeschaffenheit. Ein flexibler Harztank reduziert die Kräfte auf die Teile beim Drucken erheblich. Ebenfalls sorgt die modulare Light Processing Unit (LPU) für einen gleichmäßigen, hochdichten Laserpunkt und gewährleistet so präzise, wiederholbare Drucke. Ebenso wird eine einfache Reinigung ermöglicht und es gibt glattere Teile durch Stützstrukturen, die sich durch leichte Berührung entfernen lassen. Außerdem gibt es integrierte Sensoren, die für optimale Druckbedingungen sorgen und über den Zustand der Maschine informieren.

Als weiterer Vorteil wird die konstante Betriebszeit mit erweiterbaren, modularen Bauteilen und benutzerfreundlichem Design genannt sowie das Drucken per Fernzugriff.

Der leistungsstarke LFS Druckprozess hinter dem Form 3 ist auf Skalierbarkeit ausgelegt. Beim Form 3L werden gleichzeitig zwei Light Processing Units (LPUs) eingesetzt, um großformatigen 3D-Druck firmenintern zu ermöglichen. Form 3L bietet das Fünffache des Fertigungsvolumens und die zweifache Laserleistung des Form 3, um große Teile schneller zu drucken.

Zusätzlich zur neuen Hardware hat Formlabs heute auch ein neues Material bekanntgegeben: Draft Resin. Draft Resin druckt mit einer Schichthöhe von 300 Mikrometern und ist drei- bis viermal schneller als andere Standard-Kunstharze, wodurch es sich ideal für die schnelle Prototypenfertigung eignet.

Videopräsentation der neuen Drucker

Introducing the Form 3 and Form 3L: Powered by Low Force Stereolithography

Inside the Form 3 and Form 3L: Deep Dive

Der Artikel basiert auf eine Pressemeldung von Formlabs.

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