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Roland DG steigt mit dem SOL LCD Dental 3D-Drucker wieder in den 3D-Druck ein

Der japanische Hersteller Roland DG erweitert seine Präsenz in der 3D-Druckindustrie mit der Aufnahme des SOL LCD 3D-Druckers in seine DGSHAPE-Produktlinie für den Dentalbereich. Das System soll bei der Herstellung von Zahnmodellen, provisorischen Kronen und Brücken, Schutzvorrichtungen, Führungen und anderen Produkten helfen.

Roland DG ist ein Unternehmen der Roland Corporation, die für die Produktion von elektronischen Musikinstrumenten, Studiotechnik und Software bekannt sind. Die Roland Digital Group (Roland DG) hat sich auf die Herstellung von Folienschneideplottern, großformatigen Tintenstrahldruckern, Fräs- und Modelliermaschinen sowie 3D-Scannern spezialisert. Der jährliche Umsatz beträgt mehr als 350 Millionen Euro.

Schon im Jahr 2004 hat das Unternehmen erstmals mit dem monoFab Stereolithographie (SLA) 3D-Drucker eine Maschine vorgestellt. Auch damals waren Dentallabore und -praxen die Zielgruppe.

Nun versucht der Hersteller mit einem neuen Anbieter einen 3D-Drucker für den Dentalbereich auf den Markt zu bringen. Roland DG arbeitet hierfür mit dem Spezialisten Ackuretta zusammen, welcher schon mehrere 3D-Drucker im zahnmedizinischen Bereich anbietet.

Der neue SOL LCD 3D-Drucker hat eine Druckgeschwindigkeit von 4,5 cm pro Stunde. Er bietet eine Präzision von 49 Mikrometern und ein Bauvolumen von 128 x 80 x 140 mm.

Der Verkaufspreis wird mit knapp 8.000 US-Dollar angegeben. Das Modell ist somit teurer als Produkte aus dem Haus Ackuretta, aber das Paket von Roland DG ist sehr umfangreich. So wird das System mit AI-Software, 100 vorkalibrierten Harzprofilen, einem Doppeltank-Ultraschallreinigungssystem, einem UV-Härtungsset, einem Harzmusterset, Materialien, einer zusätzlichen Wannenschale und einem Wi-Fi-Dongle geliefert.

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David ist Redakteur bei 3Druck.com.