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US-Patentanmeldung für 3D-gedrucktes Kartoffelpüree

Ein Forscher-Team der in China ansässigen Jiangnan Universität beantragte kürzlich ein US-Patent für den 3D-Druck von Kartoffelpüree. Dieses basiert auf dem bereits in China durchgesetzten Patent für denselben Zweck.

Die Zahl der Berichte über 3D-Innovationen aus der Raum- und Luftfahrt, dem medizinischen Bereich oder allgemeine industrielle Fortschritte steigen stetig. Diese Nachrichten haben jedoch ein Thema etwas vernachlässigt: den 3D-Druck von Essen und Lebensmitteln im Allgemeinen. Während die Tatsache, dass man in der heutigen Zeit sogar Krebszellen 3D-drucken kann, mittlerweile fast schon als normal angesehen wird, sind additiv gefertigte Lebensmittel für Viele immer noch ein Mysterium.

Ein Foscher-Team der chinesischen Jiangnan Universität sorgt nun wieder für Neuigkeiten in Bezug auf 3D-gedrucktes Essen. Nachdem sich die Forscher in vergangenen Projekten bereits durch die Verbesserung des Geschmackes von Pilzpaste, die Entwicklung von Entsperrungssystemen für Screen Doors oder auch Software-Testsysteme profilieren konnten, setzt das Team nun auf den 3D-Druck von Kartoffelpüree.

Alleine in diesem Jahr beatragte das Forscher-Team bereits neun Patente. Zu diesen zählt auch das kürzlich beatragte US-Patent in Bezug auf den 3D-Druck von Kartoffelpüree. In diesem Patent dreht es um das Vorhaben, einer Kartoffelpüree-Mischung Pektin oder Xanthangummi sowie auch Schokolade hinzuzufügen.

“Der Geschmack und die Formbildungseigenschaft des Kartoffelbreies werden durch einen duftenden und süßen Geschmack des Schokoladenpulvers und die Eigenschaften des Schmelzens beim Erhitzen und Gefrieren bei normaler Temperatur verbessert; eine optimale Druckbedingung wird erhalten, indem verschiedene Druckparameter eingestellt werden, beispielsweise eine Druckdistanz, ein Durchmesser einer Düse, eine Drucktemperatur, eine Bewegungsgeschwindigkeit der Düse und eine Ausgabegeschwindigkeit, so dass die Genauigkeit eines Druckobjekts relativ hoch ist,” so kommentierte die Forscher.

Weiters fügen sie hinzu:

“Das weiße Schokoladenpulver kann bei 30 ° C bis 36 ° C schmelzen und bei normaler Temperatur schnell erstarren. Durch Einstellen der Drucktemperatur kann das Material nach dem Auspressen schnell erstarren, so dass das Druckobjekt gut in Form bleibt.”

Am besten eignet sich eine 1,5 mm Düse für den 3D-Druck einer Mischung aus Pektin, weißer Schokolade sowie Kartoffelpüree, so erzählen die Forscher in dem Patent. Weiters kommentierte das Team, dass die optimale Druckpräzision bei einer Düsen-Bewegungsgeschwindigkeit von 25mm/s bis 30mm/s erreicht wird.

Was genau die Forscher mit diesem Patent erreichen wollen, bleibt bislang abzuwarten.

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