Home Industrie In-Q-Tel investiert in den 3D-Drucker-Hersteller Fortify

In-Q-Tel investiert in den 3D-Drucker-Hersteller Fortify

Der 3D-DruckerHersteller Fortify hat eine strategische Investitionsvereinbarung mit In-Q-Tel abgeschlossen. Gleichzeitig kündigt Fortify die Entwicklung mehrerer neuer Harze für sein 3D-Drucksystem Digital Composite Manufacturing (DCM) an.

In-Q-Tel ist ein US-amerikanisches Non-Profit-Unternehmen aus den USA, welches Risikokapital an junge Unternehmen der Informationstechnologie vergibt. Das Kapital für die Institution stammt vom US-amerikanischen Geheimdienst CIA. Schon in der Vergangenheit hat In-Q-Tel Unternehmen aus der AM-Branche unterstützt. Dazu gehören nTopology, Markforged, Voxel8, Electroninks und Fuel3D.

Fortify hat seine Fluxprint-3D-Drucktechnologie im Jahr 2019 auf den Markt gebracht, wobei zwei Maschinen im April 2021 zusammen mit dem Flux-One-System eingeführt wurden. Zuvor erreichte das Unternehmen eine Finanzierungsrunde in Höhe von 20 Mio. USD, welches Fortify eine Serienproduktion seiner Hardware ermöglichte.

Die neuen angekündigten Materialien von Fortify sind für für verlustarme dielektrische, elektrostatisch ableitungssichere Hochtemperatur-, wärmeleitfähige, elektrisch resistive Polymer- und technische Keramikanwendungen geeignet.

Durch die Zusammenarbeit mit In-Q-Tel wird Fortify seine additive Fertigungstechnologie und seine Materialien auf dem Gebiet der HF-Geräte und der drahtlosen Infrastruktur einsetzen.

„Die Technologie von Fortify bietet die dringend benötigte Präzision und Kontrolle über die Verteilung und Ausrichtung von Füllstoffen in additiv gefertigten Verbundwerkstoffteilen, eine Fähigkeit, die mit bestehenden Technologien nur schwer zu erreichen ist“, kommentiert Victoria Chernow, PhD, Technology Architect, In-Q-Tel, Inc. „Die Herstellung komplexer, maßgeschneiderter Komponenten ist für unsere Partner – die US-amerikanischen Geheimdienste und Verteidigungsorganisationen – von entscheidender Bedeutung. Hier bietet der 3D-Druck ein enormes Potenzial und einen enormen Wert. Die Materialien und 3D-Druckfähigkeiten von Fortify sind von großem Wert für die Bereitstellung flexibler Werkzeuge in Echtzeit, um die Anforderungen der Missionen zu erfüllen.“

„Fortify ist begeistert, Teil des In-Q-Tel Portfolios zu werden“, fügte Josh Martin, Mitbegründer und CEO von Fortify, hinzu. „Diese Investition bestätigt die fortschrittlichen Fertigungsfähigkeiten der Fortify-Plattform und kommt genau zum richtigen Zeitpunkt für die bestehenden Anforderungen in der heutigen Elektronikfertigung. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit den IQT-Partnern, um die additive Fertigung fortschrittlicher RF- und Elektroniktechnologien auf den Markt zu bringen.“

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