StartUps nutzen immer mehr SLS-3D-Drucker für Markteintritt

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Nachdem virtuelle Unternehmen nun jahrzehntelang den Markt dominierten, zeigen Veränderungen in der Welt der additiven Fertigung über die letzten Jahre nun, dass sich diese Ära dem Ende zu neigt. Immer öfters greifen StartUps mittlerweile zu SLS-3D-Drucktechnologien und Advanced Manufacturing anstatt Online-Dienstleister, um auf dem Markt Fuß zu fassen.

Die Revolution des 3D-Drucks ist nicht zu übersehen. Berichten des StartUps Genome Report zufolge wurden alleine im Jahr 2017 knappe 140 Millionen US-Dollar in StartUps investiert. Dies überrascht kaum, denn der Einsatz von 3D-Technologien schafft viele, aber vor allem einen großen Vorteil: eine kostengünstigere Produktion sowie günstigere Tools für das Prototyping.

Während zu Beginn der StartUp-Ära noch vorwiegend soziale sowie digitale Medien im Fokus standen setzen heutige Jung-Unternehmer eher auf Blockchain, Advanced Manufacturing sowie künstliche Intelligenz. Diese Veränderungen bewirkten in weiterer Folge einen regelrechten Boom an Unternehmen, welche Dienstleistungen anstatt echter Produkte anboten.

„Es gibt viele Faktoren zu berücksichtigen, wenn man mit dem echten Produkt auf den Markt kommt,“ kommentiert Konrad Glowacki, einer der Mitbegründer von Sinterit. ”Kosteneffizienz ist entscheidend. Als wir Sinterit 2014 gründeten, war es auch ein Startup. Zeit und Geld sind zwei Agenten, die Sie weise kontrollieren müssen.“

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Ein wichtiger Faktor in den Veränderungen der letzten Jahre und mit ein Grund für die Popularität der additiven Fertigung ist das Prototyping. Bevor 3D-Druck der Öffentlichkeit in diesem Maße zugänglich war, stellte Prototyping eines der aufwendigsten Felder und somit meist einen abschreckenden Punkt für StartUp-Gründer dar. Bauteile für Prototypen mussten meist bestellt werden, was sowohl den Zeit- sowie auch den Kostenfaktor gegenüber additiven Fertigungstechnologien erhöhte.

Durch die gesenkten Kosten sowie die verkürzte Zeit durch die Verwendung von 3D-Drucktechnologien im Prototyping waren nun immer mehr StartUps von diesen Technologien angetan. Als vor einigen Jahren noch Desktop-3D-Drucker aufkamen, erreichte die Welt der additiven Fertigung einen erneuten Aufschwung. Mit dieser Entwicklung war es plötzlich möglich einfache Produkte unkompliziert und ohne viel Vorwissen selbst 3D zu drucken.

Die Popularität von Desktop-3D-Druckern wurde auch Unternehmern schnell bewusst, welche daraufhin eine ganze Reihe als SLS- sowie FDM-3D-Druckern launchte. Beispielsweise konnte sich der 3D-Druckerhersteller Sinterit durch die Entwicklung seines Sinterit Lisa und Lisa PRO, vor allem im Bereich des Prototyping, profilieren. Auch die Benutzerfreundlichkeit solcher Desktop-Drucker war ein wichtiger Faktor in Bezug auf die stetig steigende Beliebtheit.

Es bleibt abzuwarten, welche Innovationen und/oder Revolutionen in den nächsten Jahren auf uns zukommen.

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