Home Gastbeiträge 2 Länder, die eine große Rolle bei 3D-Druck spielen könnten

2 Länder, die eine große Rolle bei 3D-Druck spielen könnten

Wie viele Analysen bestätigen gibt es ein großes Wachstum in der 3D-Druck-Branche. So gab es im 3D-Druck-Markt im letzten Jahr eine Wachstumsrate von 34,9%. Das ist das höchste Wachstum seit 17 Jahren. In den vergangenen 26 Jahren lag das durchschnittliche jährliche Wachstum bei durchschnittlich 27%. In den letzten drei Jahren (2011 – 2013) lag diese Zahl bei 32,3%.

Laut dem bekannten Wohlers Report teilt sich die 3D-Druck-Industrie wie folgt auf: Die USA beherrscht sie mit einem weltweiten Marktanteil von 38%, danach folgt Japan mit 9,7% und Deutschland mit 9,4%. China hat einen weltweiten Marktanteil von 8,7%, Großbritannien von 4,2%, Italien von 3,8%, Frankreich von 3,2% und Südkorea . Der Rest verteilt sich auf andere Länder.

Zwei Staaten könnten aber zukünftig eine größere Rolle spielen:

China

China hat die größte Exportwirtschaft der Welt und eine riesige Fertigungsindustrie. Derzeit hat China einen Standortvorteil weil die Arbeitskosten im Vergleich zu westlichen Ländern niedrig sind. Durch den wirtschaftlichen Aufstieg Chinas ändert sich dies jedoch. Durchschnittlich steigt das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in China mehr als in vergleichbaren Ländern.

In dieser Grafik sieht man ein Vergleich zwischen China und Indien:

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Um die wirtschaftliche Position zu verteidigen bzw. noch auszubauen muss China in neue Technologien investieren um die Effizienz zu steigern. Dies macht China nun schon seit mehreren Jahren. Es wird mehr für Bildung ausgegeben und Geld in neue Sparten gesteckt. Eine dieser Sparten ist der 3D-Druck. China hat mehrere staatliche Förderprogramme für Additive Manufacturing.

Der derzeitige Marktanteil von etwas über 8% ist klein, aber laut Analysen von Engineering.com wird der Markt in den nächsten Jahren rasant steigen. So vermutet LUCO Jun, CEO der Asian Manufacturing Association, dass China seinen 3D-Druck-Markt jährlich ab 2015 verdoppeln wird.

Südkorea

Die südkoreanische Wirtschaftspolitik ist seit den 1960er Jahren durch staatliche Kreditvergaben und Steuerleichtungen geprägt um gezielt Unternehmen zu fördern. Aus diesem Grund gibt es eine starke Verflechtung zwischen Politik und Wirtschaft. So konnten sich Konglomerate wie LG, Samsung und Hyundai bilden, welche weltweit Industrien prägen.

Obwohl die Großkonzerne weiterhin viel Einfluss auf die Politik hat, bemüht sich die südkoreanische Regierung seit der Asienkrise in den 1990er Jahren auch wieder kleinere Unternehmen zu fördern. Dieses betrifft auch die 3D-Druck-Industrie. So startete die Führung des asiatischen Staat erst kürzlich eine Initiative zur Förderung der Technologie.

Außerdem hat das Unternehmen Rokit angekündigt innerhalb von 3 Jahren der Marktführer in Sachen 3D-Druck zu werden.

Gastbeitrag: David Gotsch
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(C) Picture: Pixabay

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