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Leapfrog bringt neues hochfestes PLA auf den Markt

Der dänische Hersteller Leapfrog, der vor allem für seine 3D-Drucker bekannt ist, hat ein neues PLA Filament veröffentlicht. Engineering PLA soll bessere mechanische Eigenschaften wie herkömmliches PLA besitzen. 

Für rund 55€ erhält man eine Spule (750gramm) Engineering PLA im Online Shop von Leapfrog. Das Material ist in Weiß, Silber und Schwarz erhältlich und besitzt eine Filamentdurchmesser von 1.75mm. Besondere Anforderungen an den 3D-Drucker besitzt das Material nicht, ein beheiztes Druckbett mit einer Temperatur von 45 Grad wird aber empfohlen.

Besonders ist Engineering PLA wegen seiner mechanischen Eigenschaften, das Material soll robuster sein wie herkömmliches PLA. Wer mit hohen Geschwindigkeiten arbeiten will, kann die Temperatur auf bis zu 230 Grad hochschrauben, und so den Schmelzvorgang beschleunigen.

As a material, ABS can be stronger than PLA through conventional production methods, which leads to more homogeneous parts. But 3D printing is different; it builds the part layer for layer for which PLA is better suited for than ABS. So, by improving the material used in 3D printing, a better and optimized product is created. The result is Engineering PLA.

ABS ist nochmals eine Stufe stabiler wie das neue PLA, doch ABS lässt sich nicht so einfach verarbeiten: Das Material braucht höhere Temperaturen und neigt eher zu Verzug (Warping) wie PLA. Eine noch stabilere Alternative stellt Nylon dar, doch Nylon ist mit etwa 100€ pro Kilogramm sehr teuer, für viele Anwendungen ist es daher eine Überlegung wert, das deutlich günstigere Engineering PLA von Leapfrog einzusetzen.

Derzeit befrägt Leapfrog die Community wie 3D-gedruckte Karabiner am besten getestet werden sollen. Die beste Testmethode wird dann ausgewählt und das Engineering PLA wird gegen reguläres PLA getestet.

Erst vor kurzem wurde veröffentlicht, dass der Leapfrog Bolt in einem australischem Spital zu Vorbereitung von Operationen eingesetzt wird. 

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Quellelpfrg.com
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Dominik studiert derzeit Wirtschaftsinformatik an der TU-Wien. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich mit neuartigen Technologien und speziell mit 3D-Druck. In seiner Freizeit beschäftigt sich Dominik außerdem mit Embedded-Systems sowie deren Programmierung und ist außerdem ehrenamtlich bei mehreren Organisationen tätig.