Home 3D-Drucker Neues Jahr – neue 3D Drucker! XYZprinting zeigt Neuigkeiten auf der CES

Neues Jahr – neue 3D Drucker! XYZprinting zeigt Neuigkeiten auf der CES

Die internationale Consumer Electronics Show, kurz CES, bietet jedes Jahr viele technische Gadget-Highlights die unser Leben in vielen Bereichen verändern sollen.

Im Bereich der 3D Drucker wurde die CES schon einige Male für Ankündigungen von Makerbot und Ultimaker genutzt. Sonst war es jedoch eher ruhig. Dieses Jahr nutzen jedoch viele Firmen die größte Consumer Show von denen man es nicht gedacht hätte. Einige Autohersteller präsentierten hier ihre neuesten Entwicklungen und dieses Jahr stellt XYZprinting nicht weniger als acht neue 3D Drucker vor.

Simon Shen, CEO von XYZprinting und New Kinpo Group:

“XYZprinting has been assertive in breaking down the technology barriers in the consumer 3D printing market, by introducing easy-to-use devices that deliver innovative experiences to consumers at cost-effective prices. At this year’s CES, we are making an aggressive push in the B2B market by introducing new products and devices to our product ecosystem within and beyond the 3D printing ideology, while continuing the successes we’ve experienced with our accessible 3D printers.”

Der kleinste Neueinstieg ist der da Vinci Mini. Der Bauraum bleibt gleich groß bei 15x15x15cm und trotzdem ist der 3D Drucker um 30% kleiner als der da Vinici Junior, den wir die letzten Wochen testen durften, und auch um soviel günstiger. Der UVP des Mini beträgt nur 269$.

Hier ein Foto des da Vinci Mini:

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Auch der da Vinci Junior bekommt ein Update beziehungsweise gleich zwei. Dieser ist jetzt als da Vinci Junior 1.0 3-in-1 und als da Vinci Junior 2.0 Mix verfügbar. Der 3-in-1 kommt gleich mit der Funktion 3D Scans durchzuführen, WiFi als neue Art mit dem 3D Drucker zu kommunizieren und als Option kann der 3-in-1 mit einem Laser für Lasergravur ausgestattet werden. Der Preis soll bei 549$ liegen.

Der da Vinci Junior 2.0 Mix bietet die selben Funktionen wie der 1.0 jedoch kann dieser zwei Filamente in einem Druckvorgang einsetzen und sogar mischen. So können Objekte mit mehreren Farben gedruckt werden.

Weiters wird der da Vinci 1.0 Pro ab sofort als da Vinci 1.0 Pro 3-in-1 angeboten. Ebenso wie der Junior 3-in-1 kann der Pro 3-in-1 über WiFi gesteuert werden, zusätzlich mit einem Laser ausgestattet werden und von Haus aus 3D Scans erstellen.

Auch im 3D Druck mit flüssigen Polymeren tut sich bei dem taiwanesischen Hersteller etwas. Die Nobel Serie wird upgedated. Mit dem Nobel 1.0 Advanced oder Nobel 1.0 A findet man einen sehr kostengünstigen Einstieg in den flüssigkeitsbasierten 3D Druck. Nur 1.699$ kostet der Stereolithography Drucker. Dafür bekommt man eine Genauigkeit von 130 microns auf der X/Y-Achse und 25 microns auf der Z-Achse.

Wenn man ein bisschen tiefer in die Tasche greift bekommt man den Nobel DLP. Dieser basiert nicht auf einem Laser, sondern – wie der Name vermuten lässt – auf einem DLP Chip. Der Preis von 1.999$ zeichnet sich am Papier auch gleich in der Druckqualität aus. Der Nobel DLP soll auf der X/Y-Achse mit 50 microns arbeiten.

Das war aber noch nicht alles von XYZprinting… Gemeinsam mit den anderen 3D Druckern, die eher ein Update zu dem bestehenden Portfolio von XYZprinting sind, wird der komplett neue XYZprinting 3D Jet vorgestellt. Dieser basiert auf der Jetting Technologie, das heißt dass dieser durch einen Druckkopf, ähnlich einem Druckkopf aus einem normalen 2D-Drucker, sehr präzise Photopolymere tropft und diese gleich mit einer Lichtquelle, zumeist UV-Licht, aushärtet. Der 3D Jet ist mit zwei dieser Druckköpfe ausgestattet und kann somit Stützstrukturen mit einem der Beiden produzieren, während der andere das Objekt druckt. Der Bauraum des Druckers liegt bei 30x15cm.

Nebenbei präsentiert XYZprinting auch noch eine UV Aushärtestation für den Nobel mit dem Namen Nobel Post Curing Machine für 299$, einen 3D Pen für nur 49$ und stellt uns eine Smartphone APP, XYZmaker, für die Erstellung von 3D Modellen für Mitte 2016 in Aussicht!

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Von Ende 2013 bis März 2017 arbeitete Jakob als Chefredakteur bei 3Druck.com. Gemeinsam wuchs das Team, die Reichweite von 3Druck.com und baute die Position als meistgelesenes deutschsprachiges Magazin zum Thema 3D Druck und Additive Fertigung weiter aus.