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Artshapes: Kunst aus dem 3D-Drucker

3D – selten hat die Kombination aus einer Ziffer und einem Buchstaben die Fantasie der Menschen so beflügelt. Sind wir doch alle 3D, von 3D umgeben, und je nach Lage des Schicksals glücklich oder verdammt, darin zu leben. Kein Wunder demnach, dass dieser Umstand auch Künstler zu ungewöhnlichen Ansichten und Einsichten inspiriert. Artshapes, ein Start-up aus München, bietet der 3D-Kunst, den Künstlerinnen und Künstlern sowie allen an Kunst Interessierten eine stimmige Plattform.

Rund um den Globus sind Fotografen um Schärfentiefe bemüht und wägen Blende und Belichtungszeit gegeneinander ab. Der Maler vermag es, mit gekonntem Pinselstrich einen plastischen Eindruck zu vermitteln. Doch sowohl der digitale „Lichtzeichner“ wie auch sein analoges Pendant müssen sich letztendlich den zweidimensionalen Grenzen unterordnen. Selbst 3D-Videoaufnahmen sind für den Betrachter meist nur mit „Brille“ zu ertragen und meilenweit vom realen Gegenstand entfernt. Der 3D-Druck macht es nun möglich, ein Kunstobjekt aus der tiefen digitalen bildhauerischen Vision des Künstlers heraus in die Realität zu hieven, und damit auch ein wenig in die Tiefe der Künstlerseele zu blicken.

Der 3D-Drucker wird mit Daten befeuert, die der digitale Bildhauer zuvor am PC kreiert hat. Hierdurch werden teils hochfeine Strukturen möglich, die von Menschenhand gar nicht zu schaffen wären. Damit eröffnet der 3D-Druck schier unbegrenzte Möglichkeiten und macht sich auf, die „Bildhauerei“ nachhaltig zu verändern, womöglich digital zu revolutionieren. Moto Waganari, der exklusiv mit der Heitschgalerie in München zusammenarbeitet, konnte das Start-up aus München bereits für sich gewinnen konnte. Er gehört zu den Pionieren dieser neuen Ära der digitalen Bildhauerkunst. Seine Kunstwerke sind Skulpturen mit einer netzähnlichen Struktur, die als Lichtinstallationen ein erstaunliches Zusammenspiel von Licht und Schatten präsentieren.

Artshapes Kunst 3D-DruckerAuch Jan Davidoff präsentiert seine beeindruckende Kunst in 3D bei den innovativen Münchnern. Der Künstler ließ sich unter anderem von der Ornamentik der Wiener Kaisergruft inspirieren und veredelt seine Werke bisweilen im patinierten verkupferten Lasersinter-Verfahren. Dadurch, dass Jan Davidoff traditionelle Handwerkskunst mit modernster Technik verschmelzt, bringt er dem Betrachter seine Sichtweise vom „Sein – Werden – Gewesen Sein“ nahe.

Jan Davidoff

Zwei beeindruckende Künstler, denen sicher noch viele folgen werden.

Andere Kunstobjekte entstehen auch erst nach der Fertigung: ausgedruckte Skulpturen werden auf Wunsch, unter Berücksichtigung der Vorgaben des Künstlers, lackiert, poliert oder mit Kupfer, Chrom, Gold und weiteren Materialien galvanisiert. So hat der Kunde die Gelegenheit bei der Schaffung „seines“ Kunstwerkes selber mitzuwirken.

Artshapes

Auch für Designer oder andere interessierte ist Artshapes ein online 3D-Druck-Service. Dieser gestaltet sich völlig unkompliziert. Nachdem der Designer bzw. die Designerin sich registriert hat, lässt sich eine STL-Datei hochladen. Im Anschluss wird die Baubarkeit des Objektes überprüft und ein entsprechendes automatisiertes Angebot unterbreitet. Zum 3D-Druck-Service gehören die telefonische Beratung und der kostenlose Newsletter, durch den Kunstliebhaber keine Neuigkeit oder Aktion mehr verpassen. Auf www.artshapes.de sind ausgewählte Exponate auch käuflich zu erwerben.

Gastbeitrag: Tobias Kupke, Geschäftsführer der Art Shapes GmbH
Link zu Artshapes: http://www.artshapes.de
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