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In Kürze: GE Healthcare Zentrum für 3D-Druck, Materialise erweitert Kapazitäten, Luxexcel Linsen für VR/AR-Brillen

GE Healthcare eröffnet erstes Zentrum für 3D-Druck und Design in Europa

Die Gesundheitssparte des amerikanischen Mischkonzerns General Electric hat sein erstes Labor für 3D-Drucktechnologien und Robotik in Europa eröffnet. Das „Innovative Design and Advanced Manufacturing Technology Center for Europe“ hat seinen Sitz in der schwedischen Stadt Uppsala und wird die Technologien für die Entwicklung  neuer Produkte im Gesundheitsbereich nutzen. Dabei soll 3D-Druck von Beginn an in den Entwicklungsprozess der Forschungs- und Designteams integriert werden. Sowohl der Designprozess als auch Tests und die Produktion 3D-gedruckter Teile für GE Healthcare Produkte und die Vorbereitung für die finale Fertigung werden in dem neuen Zentrum stattfinden.

„Wir loten derzeit Möglichkeiten aus in welchen Bereichen die Additive Fertigung Kosteneinsparungen und technische Verbesserungen in unserer Lieferketten und für unsere Produkte bringen kann,“ erklärt Andreas Marcstrom, Manager für Additive Engineering bei GE Healthcare in Uppsala. „Lediglich ein Teil am 3D-Drucker herzustellen resultiert nicht wirklich in einem besseren Produkt oder Prozess. Das komplette Design muss überdacht werden. Um dies umzusetzen müssen die F&E-Teams und Ingenieure für additive Fertigung von Beginn des Entwicklungsprozesses arbeiten. Unsere Einrichtung in Uppsala ermöglicht diesen kritischen Schritt.“

Das neue Labor in Schweden wird eng mit dem bereits in den USA eingerichteten Zentrum für fortgeschrittene Fertigungstechnologien zusammenarbeiten. GE Healthcare ist eine von sechs Sparten von GE die additive Technologien aktiv nutzen. Der Konzern plant sein Geschäft für 3D-Druck bis 2020 auf $ 1 Milliarde heranwachsen zu lassen und damit verbunden 10.000 3D-Drucker in den kommenden 10 Jahren zu verkaufen. GE hatte vergangenes Jahr die mehrheitlichen Anteile an den Herstellern Arcam AB und Concept Laser gekauft.

 

Materialise erhöht Fertigungs- und Büro-Kapazitäten in Belgien und Polen

Der 3D-Druckdienstleister und Softwarespezialist Materialise eröffnete letzte Woche an seinem Hauptsitz in Leuven in Belgien ein neues Gebäude. Bereits vergangenen September hat das Unternehmen seine Niederlassung in Polen ausgebaut.

Die neuen Gebäude sollen nicht nur die Produktionskapazitäten für den 3D-Druck erhöhen, sondern bieten auch zusätzliche Bürofläche für die wachsende Belegschaft. Zusätzlich werden Räume speziell für Partner zur Verfügung stehen die eine weitere verstärkte Zusammenarbeit mit Kunden in der Industrie fördern sollen.

„Das stetige Wachstum und die Entwicklung von Materialise macht mich sehr stolz,“ sagt Wilfried Vancraen,, CEO von Materialise. „Die Expansion von einem kleinen Raum an der KU Leuven vor 27 Jahren bis hin zu zwei neuen Gebäuden dieses Jahr wird es uns möglich machen der wachsenden Nachfrage nachzukommen und unsere Position in der Industrie zu stärken.“

Die Niederlassung in Polen wird nun Platz für über 80 SLS-Drucker bieten. Insgesamt verfügt Materialise über 150 3D-Drucker welche die gängigsten Technologien in der additiven Fertigung abdecken. Das Unternehmen ist auch Anbieter der HP Multi Jet Fusion Technologie.

 

Luxexcel sichert sich Finanzierung von € 4 Millionen für 3D-Druck von VR und AR Linsen

Das Unternehmen Luxexcel aus den Niederlanden hat sich auf den 3D-Druck von Linsen spezialisiert. Die neue Kapitalbeteiligung von € 4 Millionen durch den Venture Capital Fund Innovation Industries wird es Luxexcel ermöglichen, die Entwicklung von 3D-gedruckten Linsen für den Einsatz bei Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR) Anwendungen weiter zu finanzieren.

Im Mai diesen Jahren konnte sich Luxexcel bereits € 10 Millionen von Investoren wie SET Ventures, Munich Venture Partners, PMV und KLA-Tencor sichern. Derzeit werden die ersten vom Unternehmen entwickelten industriellen Geräte in den USA und Europa aufgestellt.

Die Luxexcel Vision Plattform soll es Herstellern von AR- und VR-Brillen ermöglichen speziell angefertigte Linsen zu drucken und umfasst neben dem 3D-Drucker auch die dazugehörige Design-Software, Materialien sowie Werkzeuge zur Fertigung der Linsen.

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Doris lebt als begeisterter Maker seit vielen Jahren nach dem DIY Prinzip. Über diese Bewegung hat sie die Anfänge des Consumer 3D Printing live und aktiv miterlebt und schließlich auch Ihre Begeisterung für industrielle AM-Technologien kennengelernt. Doris lebte längere Zeit in Bristol (UK) und ist nun hauptberufliche Chefredakteurin von 3Printr.com.