Home Marktbericht EU-Fördermittel Ausschreibung für KMUs im Bereich 3D-Druck

EU-Fördermittel Ausschreibung für KMUs im Bereich 3D-Druck

Die AMable-Ausschreibung richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU) aus der Europäischen Union. Sie ist insgesamt mit rund 300.000 EUR dotiert. Ziel der EU-Fördermittel ist es die Schaffung neuer Verbindungen zwischen verschiedenen Clustern zu erleichtern. Ebenfalls soll die Wettbewerbsfähigkeit des KMU-Produktionsgewerbes gestärkt werden.

Die Förderung zielt darauf ab, „Anwendungsversuche“ durchzuführen, um eine innovative Idee von funktionalen Produkten zu entwickeln, die eine generative Fertigung benötigen. Finanziert werden insbesondere Experimente der Sorten „Feasibility Studies“ und „Good Practices“, die von 5.000 bis 60.000 Euro reichen. Die Ausschreibung steht bis zum 1. Juni 2019, 17:00 Uhr Brüsseler Zeit für Einreichungen offen.

Neben dieser finanziellen Unterstützung wird AMable, die Innovationsmaßnahme der EU, eine Reihe von Nebenleistungen einführen, um die Fähigkeiten der Mitarbeiter in den Bereichen AM-Design, Technologieentwicklung und Bildung zu verbessern, sowie die Unternehmensentwicklung zu unterstützen.

EU-Fördermittel Teil der Initiative I4MS

Diese Maßnahme wird außerdem durch die EU-Initiative I4MS als Teil der Mission unterstützt, die Einführung von IKT-Technologien in Europa zu fördern, um die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Industrie im globalen Umfeld zu stärken.

AMable beabsichtigt, den Technologiecluster Generative Fertigung durch die Schaffung eines digitalen Gerüsts zu stärken. Dadurch soll der Industrie 4.0 ein unvoreingenommener Zugang zu den besten europäischen Kenntnissen im Bereich des 3D-Drucks ermöglicht werden. Die Europäische Kommission und das Europäische Parlament haben bereits betont, dass 3D-Druck die Logistikketten entlasten, Lager- und Transportvorgänge reduzieren sowie die Umweltbelastung verringern. Ebenso senkt es die Ausgaben für die Warenversicherung und 3D-Druck ermöglicht die Schaffung von Arbeitsplätzen auf KMU-Ebene.

Schon im Juni verabschiedete das EU-Parlament einen Bericht in dem 3D-Druck als Schlüsseltechnologie benannt wurde.

„Der 3D-Druck ist eine Schlüsseltechnologie für die Zukunft der EU, solange er ein großes Potenzial für die Schaffung von Arbeitsplätzen hat und gleichzeitig zur Bekämpfung von Transportkosten, CO2-Emissionen oder inhärenten Überalterungen beiträgt.“

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