Home Nachrichten Studie zeigt Gesundheitsrisiko beim 3D-Druck mit bestimmten Filamenten

    Studie zeigt Gesundheitsrisiko beim 3D-Druck mit bestimmten Filamenten

    Immer wieder kommt die Frage nach Luftverschmutzung durch 3D-Drucker auf. Tatsächlich entstehen beim FDM 3D-Druck je nach Filament verschiedene Mengen an kleinsten Partikeln die gesundheitsschädlich sein können.

    Joseph Campbell, der auch hinter DIY3DTech steht, hat sich damit befasst, ob 3D-Druck gesundheitsschädlich ist. Für seine Messungen hat er ein relativ günstiges Messgerät von IGERESS verwendet (ca 100$). Außerdem hat er darauf hingewiesen, dass er kein Arzt ist oder eine sonstige spezielle Ausbildung für solche Messungen besitzt.

    In einer Videozusammenfassung sticht vor allem ABS Filament heraus. Das Filament erzeugt viele Mikropartikel und Gase die gesundheitsschädlich sind. Solche Gefahren sollte man nicht ignorieren, insbesondere wenn man in Wohnräumen druckt oder sich Kinder im selben Raum aufhalten. Campbell empfiehlt ABS nur in gut belüfteten Räumen zu verarbeiten.

    Besonders positiv aufgefallen sind hingegen zwei andere Filamente: PLA und PET-G. Die beiden Materialien stoßen sowohl sehr wenig Mikropartikel wie auch sehr wenig Gase bei der Verarbeitung aus. Daraus kann man schließen, dass diese Filamente besser zur Verarbeitung in Wohnräumen geeignet sind als andere Filamente.

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    Wir haben auch schon über andere Tests berichtet, die gezeigt haben, dass Gehäuse dabei helfen die Emissionen zu senken. Zusammengefasst kann man nur wiederholen: Druckt ABS nicht in Wohnräumen (insbesondere nicht ohne geschlossenem Gehäuse), PLA und PET-G stellen eine gute Alternative zu ABS da.

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    Quellediy3dtech
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    Dominik studiert derzeit Wirtschaftsinformatik an der TU-Wien. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich mit neuartigen Technologien und speziell mit 3D-Druck. In seiner Freizeit beschäftigt sich Dominik außerdem mit Embedded-Systems sowie deren Programmierung und ist außerdem ehrenamtlich bei mehreren Organisationen tätig.