Review: CUR3D von Ruhrsource

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CUR3D wurde von Ruhrsource entwickelt um CAD-Daten in tatsächlich druckbare Dateien umzuwandeln und das in wenigen Augenblicken. Dabei lässt sich die Software selbst absolut einfach bedienen, ein Konzept das uns im Test überzeugt hat.

Wer vorhandene CAD Dateien mit dem 3D-Drucker ausdrucken will, steht möglicherweise vor einem Problem: Oftmals sind CAD-Modelle nicht auf 3D-Druck optimiert, im Bereich Architektur etwa erzeugt CAD-Software meist völlig unbrauchbare Dateien. Aber auch andere Modelle können oftmals aufgrund verschiedener Probleme oder Fehler nicht gedruckt werden.

Aus dieser Erfahrung heraus wurde die Entwicklung von CUR3D gestartet. Entstanden ist eine Software die absolut einfach zu bedienen ist – man muss Dateien nur laden, Ausrichtung und Größe anpassen und schon werden die Dateien binnen einiger Sekunden verarbeitet. Im letzten Schritt Erfolgt der Export als STL Datei.

Hinter der einfach wirkenden Software verbergen sich jedoch gleich mehrere äußerst wichtige Funktionen:

  • Automatisches Skalieren / automatische Anpassung an das Druckbett
  • Automatisches Aufdicken von Wänden
  • Automatische Korrektur überlappender Flächen
  • Automatische Korrektur falscher Normalen
  • Automatisches Schließen von Lücken

Für die Eingabedateien werden dabei alle wesentlichen CAD und 3D-Formate unterstützt (die genaue Liste würde an dieser Stelle aber den Rahmen sprengen).

Die günstigste Version von CUR3D (Maker Edition) schlägt sich mit 49,99€ zu Buche und kann über den Steam-Onlineshop erworben werden. Diese Version ist jedoch nur für die private Nutzung vorgesehen, eine kommerzielle Nutzung ist nicht erlaubt. Für etwa 500€ kann man jedoch zur kommerziellen Maker Edition upgraden. Beide Maker Editionen vereint, dass es Support nur über die Steam-Community gibt und die Software lebenslang lizenziert ist. Es gibt noch zahlreiche weitere Angebote für Professional Lizenzen auf der Website von Ruhrsource.

Beim Betriebssystem ist CUR3D jedoch etwas wählerisch, mindestens Windows 7 muss es sein, Linux oder Apple wird nicht unterstützt. Der ausführende Computer muss zudem mindestens 4GB Arbeitsspeicher besitzen und eine Grafikkarte die DirectX 11 unterstützt.

Mein persönlicher Eindruck in der Anwendung der Software war eigentlich sehr gut. Erstmals konnte ich Dateien der Architektur-Software Archicad erfolgreichen durch einen Slicer jagen. Weiteres fand ich das einfache Ausrichten äußerst hilfreich: Gerade das beliebte Fusion 360 gibt die Dateien immer falsch ausgerichtet aus. Das zweite äußerst praktische Feature ist der wählbare Maßstab. Gerade für Modellbauer könnte diese Funktion wichtig sein, da man dann Modelle einfach 1:1 zeichnen kann und anschließend je nach notwendigem Maßstab umwandeln kann. Details die zu fein sind werden dabei natürlich einfach entfernt, zu dünne Wände einfach verstärkt. So macht 3D-Druck Spaß und man hat zumindest eine Sorge weniger.

Fazit

CUR3D ermöglicht es Objekte 3D zu drucken die normal nicht druckbar wären. Nicht jeder braucht diese Software, wer jedoch komplexere Modelle wie etwa aus der Architektur 3D-drucken möchte sollte sich nicht scheuen in die Software zu investieren. Die Bedienung ist denkbar einfach und der Funktionsumfang lässt nicht zu wünschen übrig.

Kostenlose Lizenz für CUR3D gewinnen!

In Zusammenarbeit mit Ruhrsource verlosen wir an die Leser von 3Druck.com drei kostenlose Lizenzen für die Software. Teile uns einfach per E-Mail kurz mit warum du dich selbst von CUR3D überzeugen möchtest.