Henkel entwickelt neue Materiallösungen für 3D-Druck in der industriellen Fertigung

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Der Unternehmensbereich Adhesive Technologies von Henkel baut sein Netzwerk strategischer Partnerschaften zur Entwicklung von 3D-Druckmaterialien kontinuierlich aus. Ziel ist es Anwendungen in der Additiven Fertigung von Funktionsprototypen auf die industrielle Produktion von Bauteile auszuweiten.

Henkel Adhesive Technologies verfügt über ein breites Portfolio an Hochleistungsmaterialien wie lichthärtende Acrylate, Silikone, Epoxidharze und Polyurethan-Klebstoffe. Auf Basis seines technologischen Know-Hows hat das Unternehmen bereits neuartige 3D-Druckmaterialien für Verfahren wie FDM, SLS, SLA oder DLP entwickelt.

Weiters bietet Henkel ein wachsendes Portfolio an Services und Geräten, darunter spezielle Automatisierungsanlagen sowie Lösungen für Aushärtung, Imprägnierung und Oberflächenbehandlung in der Nachbearbeitung 3D-gedruckter Teile.

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Mit hochspezialisierten Anlagen, Services und einem breiten Portfolio für die Nachbearbeitung kann Adhesive Technologies seinen Kunden ganzheitliche Lösungen anbieten

Partnerschaft mit Carbon und HP

Zusammen mit den Partnern HP und Carbon arbeitet Henkel an neuen 3D-Druckmaterialien. Für die 3D-Drucker von Carbon wurden spezielle Materialien und Dosieranlagen für polymerisationsbasierte 3D-Druckverfahren entwickelt. Die Unternehmen haben ein Mess-, Misch- und Dispensiergerät (MMD), ein Dosiersystem für Harze sowie Zubehör für das SpeedCell Fertigungssystem von Carbon entwickelt, die den Einsatz von Carbon-Materialien im industriellen Maßstab ermöglichen. Darüber hinaus hat Henkel mit der Entwicklung von Loctite Harzen für Carbons Materialplattform begonnen.

Über die offene Materialplattform von HP entwickelt Henkel zudem Matrialien für die pulverbasierte Multi Jet Fusion Technologie.

„Um das volle Potenzial der Additiven Fertigung auszuschöpfen, müssen die richtigen Kundenanwendungen identifiziert und gezielt die richtigen Materialien im Zusammenspiel mit dem richtigen Druckverfahren und der richtigen Software entwickelt werden”, erklärt Philipp Loosen, Head of 3D Printing bei Henkel Adhesive Technologies. „Deshalb kooperieren wir mit Technologieführern wie Carbon und Hewlett Packard, die bereits hervorragende 3D Druck-Technologien auf den Markt gebracht haben. Diese Partnerschaften ermöglichen uns, unser breites Materialwissen und unseren Zugang zu Kunden einzusetzen, um neue ganzheitliche Lösungen für die industrielle Produktion zu entwickeln.“

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