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Verbatim veröffentlicht neues wasserlösliches Filament

Verbatim hat mit Butenediol Vinyl Alcohol Co-polymer (BVOH) einen neue Sorte Filament entwickelt, die wasserlöslich ist. Damit eignet sich das Material perfekt für unterstützende Strukturen die nach dem 3D-Druck einfach in warmen Wasser aufgelöst werden können.

Verbatim, ein Tochterunternehmen von Misubishi Chemical, bietet mittlerweile mehrere Sorten Filament an. Eines dieser Materialien ist Primalloy, ein flexibles Filament das in unserem Test mit guten Ergebnissen überrascht hat. Bisher war PVA das Material der Wahl für Supportstrukturen, die nach dem Druckvorgang einfach mit Wasser aufgelöst werden können. BVOH stellt eine Alternative, auf einem zunehmend wachsenden, Markt dar.

Druckraten sollen dabei bis zu 30 mm/sek möglich sein, die Drucktemperatur liegt zwischen 200 und 230 Grad (geringfügig höher wie die meisten PLA-Varianten) und es wird ein beheiztes Druckbett mit 70 bis 80 Grad empfohlen. Dabei soll BVOH auf diversen anderen Kunststoffen gut haften und sich im anschließenden Wasserbad auflösen.

This printing performance, together with its fast dissolving speed, will help push desktop material extrusion printer usage much more into both industry and professional maker applications.

In einem Video zeigt Verbatim auch einen direkten Vergleich mit PVA und BVOH und dabei zeigt sich eindeutig, dass sich das BVOH deutlich schneller im Wasserbad löst.

Verbatim BVOH 3D Printing Support Material

Ein tolles Material also, nur wo ist der Haken? Der Haken ist der Preis: 500 Gramm BVOH kosten derzeit etwa 100 Euro, für etwa den halben Preis erhält man auch 500 Gramm PVA (je nach Anbieter, Hersteller, Qualität und Menge sind natürlich große Schwankungen möglich). Wenn die Nachfrage nach BVOH steigt, wäre in Zukunft aber auch eine Preissenkung möglich (das ist zum jetzigen Zeitpunkt natürlich reine Spekulation). Nichts desto-trotz ist BVOH ein tolles neues Material, das insbesondere durch die schnelle Auflösung in warmen Wasser überzeugt. Kaufen kann man das Material derzeit schon bei mehreren Händlern, offiziell angekündigt wurde es im September 2016.

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Dominik studiert derzeit Wirtschaftsinformatik an der TU-Wien. Seit mehreren Jahren beschäftigt er sich mit neuartigen Technologien und speziell mit 3D-Druck. In seiner Freizeit beschäftigt sich Dominik außerdem mit Embedded-Systems sowie deren Programmierung und ist außerdem ehrenamtlich bei mehreren Organisationen tätig.