Die 5 populärsten 3D-Drucker für Weihnachten 2017

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    Weihnachten steht vor der Tür und der Wunsch ist auf einen 3D-Drucker gefallen. Doch welcher 3D-Drucker soll es sein? Dieser Bericht stellt 5 3D-Drucker vor die in diesem Jahr besonders populär gewesen sind und vielfach zu Weihnachten verschenkt werden.

    Prusa i3

    Prusa i3 3D-DruckerDer Prusa i3 hat sich zu einem wahren Allzeit-Liebling entwickelt. In Tests wird der Prusa i3 MK2S meist hoch gelobt (so auch in unserem Review). Die Erwartungshaltung für die neue überarbeitet Version, Prusa i3 MK3 ist daher hoch. In einem Artikel haben wir bereits die Vorzüge der neuesten Version beschrieben. Hergestellt wird der Prusa in Tschechien von Prusa Research. Ein schneller Versand innerhalb von Europa ist allerdings nur für den Prusa i3 MK2S garantiert; binnen einer Woche soll der MK2S versandt werden. Der neue MK3 kann aktuell nur vorbestellt werden, neue Vorbestellungen werden erst im Februar 2018 versandt. Angesichts der vielen neuen Features äußerst schade. Für Kit-3D-Drucker sind die Geräte von Prusa nicht gerade günstig, doch der reibungslose Aufbau, die hohe Qualität aller Bauteile und die überragende Druckqualität sind den Mehrpreis wert. Das Druckbett der aktuellen Prusa 3D-Drucker ist hochwertig und das verbaute E3D-Hotend ist eines der Besten die es aktuell auf dem Markt gibt.

    Details

    Unternehmen Prusa Research
    Kosten 619€ (MK2S Kit) – 769€ (MK3 Kit)
    3Druck.com Testbericht Verfügbar für den Prusa i3 MK2S
    Druckmaterialien PLA, ABS, Flexible Materialien und viele Weitere
    Zum Anbieter shop.prusa3d.com

     

    Anet A6 und Anet A8

    Anet A6 Anet A8 3D-DruckerDie beiden „Geschwister“ unter den 3D-Druckern, die direkt aus China abstammen. Im untersten Preissegment sind die beiden Anet 3D-Drucker äußerst beliebt und liefern bei sachgemäßer Verwendung auch gute Druckergebnisse. In unserem Test hat der Anet A6 überhaupt mit hoher Druckqualität begeistert. Weniger gut: der äußerst gefährliche Anschluss des Netzteils und die allgemein schwächelnde Elektronik. Wie immer bekommt man nur wofür man bezahlt. Nicht desto trotz besitzt der Anet ein beheiztes Druckbett und kann eine Vielzahl an Materialien (auch flexible) verarbeiten. Als gute Alternative zu den Anet 3D-Druckern kann auch der CR10 oder der deutlich kleinere Monoprice MP Select Mini betrachtet werden. Der Preis für die beiden Anet 3D-Drucker ist äußerst gering, das sorgt natürlich für großes Interesse – weltweit. Oftmals werden aber speziell für diese günstigsten 3D-Drucker jedoch zahlreiche Erweiterungen empfohlen, etwa ein besseres Netzteil oder verbesserte Elektronik – dafür sind dann schnell nochmal 100€ oder mehr fällig.

    Details

    Unternehmen Shenzhen Anet Technology Co.,Ltd (China)
    Kosten €120 (Anet A8) – €150 (Anet A6)
    3Druck.com Testbericht Verfügbar für den Anet A6
    Druckmaterialien PLA, ABS (eingeschränkt), einige Weitere
    Zum Anbieter Es gibt zahlreiche Anbieter, mit hohen Preischwankungen

     

    Creality CR10

    Creality CR10 3D-DruckerEs kürzlich haben wir einen CR10 zum Testen erhalten. Der CR10 ist im Gegensatz zu den Anet 3D-Druckern schon beinahe vollständig aufgebaut und die gesamte Elektronik findet in einer Box Platz. Von allen hier gelisteten 3D-Druckern bietet der CR10 das größte Bauvolumen (braucht aber auch entsprechend Platz). Die Druckqualität bei PLA ist sehr gut, flexible Materialien lassen sich aufgrund des Bowden-Extruders nicht so gut verarbeiten. Bei ABS stört das Druckbett etwas, es heizt nur äußerst langsam auf. Schon das Aufheizen auf 60 Grad dauert zwischen 7 und 10 Minuten. Wer einen günstigen 3D-Drucker mit großem Bauraum sucht ist beim CR10 genau richtig.

    Details

    Unternehmen
    Shenzhen Creality 3D Technology Co., Ltd. (China)
    Kosten ca 280€ – 470€
    3Druck.com Testbericht Verfügbar für den CR10
    Druckmaterialien PLA, ABS (eingeschränkt), keine flexiblen Filamente
    Zum Anbieter Es gibt zahlreiche Anbieter, mit hohen Preischwankungen

     

    Ultimaker 3

    Ultimaker 3 3D-DruckerDer Ultimaker 3 ist einer der beliebtesten (wenn nicht der beliebteste) Prosumer 3D-Drucker. Je nach Ausführung liegen die Kosten jedoch zwischen ca 3000 und 4500 Euro. Für den Preis erhält man ein Markengerät, das durch hohe Präzision und Verarbeitungsqualität überzeugen kann. Für Privatanwender ist der Ultimaker 3 jedoch nicht wirklich rentabel, interessant ist der Ultimaker für kleinere Unternehmen die Prototypen fertigen wollen oder andere Anwendungen für additive Fertigung haben.

    Details

    Unternehmen
    Ultimaker
    Kosten ca 2.995 – 3.695€ (ohne MWST!)
    3Druck.com Testbericht Nicht verfügbar
    Druckmaterialien PLA, ABS, flexible Materialien, viele Weitere
    Zum Anbieter Ultimaker.com

     

    Monoprice MP Select Mini

    Monoprice MP Select Mini
    Monoprice Select Mini

    Der Monoprice MP Select Mini besitzt nur einen Bauraum mit 120x120x120mm und die maximale Druckgeschwindigkeit beträgt gerade einmal 55mm/s. Beides eigentlich unterdurchschnittliche Werte, dennoch verkauft sich der MP Select Mini gut. Grund dafür ist, dass der 3D-Drucker äußerst zuverlässig arbeitet und aus hochwertigen Komponenten aufgebaut ist. So ist unter anderem ein 32Bit Microcontroller verbaut, zudem soll das beheizbare Druckbett eine äußerst hohe Qualität besitzen.

    Details

    Unternehmen
    Monoprice
    Kosten ca 220$
    3Druck.com Testbericht Nicht verfügbar
    Druckmaterialien PLA, ABS, keine flexiblen Filamente
    Zum Anbieter monoprice.com
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