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In Kürze: Evonik PA12 Anlage, i.materialise Multicolor+, Ampower und H&H

Evonik eröffnet neue Anlage für Polyamid 12 Pulver

Das Spezialchemieunternehmen Evonik hat an seinem weltweit größten Standort im Chemiepark Marl eine weitere Produktionsstraße für spezielle Polyamid 12-Pulver (PA12) der Marke VESTOSINT eröffnet. Die neue Anlage produziert vor allem Hochleistungspulver für den 3D-Druck-Markt.

„Polyamid 12 ist Teil unseres strategischen Wachstumskerns Smart Materials, in dem wir Produkte mit verbesserten Materialien leistungsstärker und effizienter machen,” sagt Harald Schwager, stellvertretender Vorsitzender des Vorstands von Evonik Industries. “Daher haben wir unsere Anlage für Polyamid 12-Pulver in Marl deutlich ausgebaut. Wir wollen damit die Entwicklung von Zukunftstechnologien wie beispielsweise 3D-Druck mit innovativen Lösungen begleiten.“

Das Investitionsvolumen in die neue VESTOSINT-Anlage belief sich auf einen mittleren zweistelligen Millionen-€-Betrag. Evonik steigert damit die vorhandenen Jahreskapazitäten für die PA 12-Pulver um 50 Prozent. Das Spezialchemieunternehmen stellt die Hochleistungspulver aus PA 12-Granulat nach einem eigenen Verfahren in seinem Produktionsverbund für Polyamid 12-Produkte her.

 

i.materialise bietet Multicolor+ 3D-Farbdruck-Service an

Mit Multicolor+ startet der Online-3D-Druckdienstleister i.materialise ab sofort ein neues und verbessertes 3D-Vollfarb-Druckservice. Mit der UV-Inkjet Drucktechnologie vom japanischen Hersteller Mimaki können feste Teile in über 10 Millionen Farbvarianten gedruckt werden. Bei dem Verfahren von Mimaki wird lichtempfindliches Material mittels UV-Licht ausgehärtet.

Das neue Multicolor+ Material eignet sich für den 3D-Druck von Farbmodellen wie Figuren, Avataren und Architekturmodellen. Die Ausdrucke sollen mit glatten Oberflächen, leuchtenden Farben und Detailgenauigkeit überzeugen. Zudem können Teilen mit zusammenhängenden Teilen und dünneren Wänden gedruckt werden. Das Multicolor+ Material ist außerdem spritzwasserfest.

i.materialise hat mit der Beta-Testphase für das neue Material begonnen, das die bisherige Color Jet Technologie für Projekte dieser Art ersetzen soll.

 

Ampower und H&H bieten gemeinsam Schulungen für Additive Fertigung an

Das Beratungsunternehmen Ampower und der Dienstleister in Entwicklung, 3D-Druck und Kleinserien, H&H Gesellschaft für Engineering und Prototypenbau bieten ab sofort gemeinsame Schulungen in der Additiven Fertigung an.

Ziel der Kooperation ist die Befähigung der Kunden, die enormen Potentiale der Additiven Fertigung identifizieren zu können. Dabei unterstützt Ampower die Kunden von H&H vor Ort durch ein umfangreiches 2-Tages-Trainingsprogramm. Neben den Grundlagen Additiver Fertigung werden in einem Workshop auch Potentiale an konkreten Bauteilen der Kunden erarbeitet. H&H bietet als Engineering und Fertigungsdienstleister das Design und die Fertigung der Bauteile an und begleitet den Kunden auf dem Weg in die Serienfertigung.

Raphael Hoffmann, Geschäftsführer und Mitgründer von H&H zu den Zielen der Kooperation:

„Mit Ampower haben wir einen Partner gewonnen, der Anwendungsnähe und langjährige Industrieerfahrung im Bereich Additiver Fertigung vereint. Durch das gemeinsame Training können wir unsere Kunden in die Lage versetzen, die Potentiale der Additiven Fertigung erfolgreich zu heben und sich Wettbewerbsvorteile gegenüber der Konkurrenz zu verschaffen.“ Eric Wycisk, Partner von Ampower, ergänzt: „Technologieknowhow ist einer der Grundpfeiler erfolgreicher AM Implementierung. Unser Workshop unterscheidet sich von bestehenden Schulungsangeboten durch die technische Tiefe im Grundlagenwissen, was beispielsweise Materialeigenschaften angeht. Durch H&H können wir im Training die Vermittlung von umfangreichen Grundlagenwissen mit realen Bauteilen und Anwenderwissen untermauern.“

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