Home Kurzmeldungen In Kürze: DSM verstärkt AM-Fokus, Materialise Magics Simufact Integration, SABIC AM-Materialportfolio

In Kürze: DSM verstärkt AM-Fokus, Materialise Magics Simufact Integration, SABIC AM-Materialportfolio

DSM verstärkt Aktivitäten im Bereich der Additiven Fertigung

Der international tätige Chemiekonzern Royal DSM hat bekannt gegeben seine Aktivitäten im Bereich der Additiven Fertigung weiter auszubauen. Mit einer neuen kundenzentrierten Organisation seiner Aktivitäten im Bereich 3D-Druckmaterialien wird sich DSM auf vier spezifische Marktbereiche konzentrieren.

DSM hat mit seinem Somos Geschäftsbereich bereits seit zwei Jahrzehnten Materialien für SLA- und DLP-3D-Druck entwickelt und produziert. Mit DSM Additive Manufacturing entsteht nun eine neue integrierte Geschäftseinheit. Zusätzlich zum bestehenden Portfolio für Stereolithographie wird DSM zukünftig auch Materialien für die Verfahren Fused Filament Fabrication (FFF), Selektives Lasersintern (SLS), Multi Jet Fusion, 3D-Tintenstrahldruck und Binder Jetting anbieten.

Dabei wird DSM sich vorerst auf vier spezifische Marktbereiche konzentrieren – Medizintechnik, Transportmittel, Bekleidung sowie Werkzeuge & Elektronik – und Kunden bei der richtigen Auswahl von Materialien und Produktionssystemen für die jeweiligen Anwendungen unterstützen.

„Dank Somos verfügen wir über ein tiefgreifendes Verständnis wichtiger Segmente und Endkundenanforderungen im AM-Markt“, sagt Hugo da Silva, Vizepräsident Additive Manufacturing bei DSM. „Wir werden auch künftig bedeutende Innovationen im Bereich der SLA- und DLP-Materialien einführen. Doch das ist nur ein Teil des Ganzen. Wir sind entschlossen, die gesamte AM-Technologie zu umfassen.“

 

Materialise integriert Simufact Simulationsanwendungen in Magics Software

Materialise NV und die Simufact Engineering GmbH haben eine Lizenzvereinbarung bekannt gegeben. Anwender von Materialise Magics werden zukünftig den Bauvorbereitungsprozess durch die Integration von Simulation mit Simufact besser steuern können. Simulationen senken die Zahl notwendiger Testdrucke und damit verbundene Kosten und Zeitaufwendung.

Zudem werden Stützstrukturen in der Simufact Additive Software nun mit Funktionalitäten von Materialise Magics abgebildet.

Materialise hat erst diese Woche die Version 22 seiner Magics Software zur Datenaufbereitung und -optimierung für den 3D-Druck veröffentlicht.

„Die Qualitätssicherung ist derzeit eine der wichtigsten Herausforderungen, um die hohen Anforderungen unserer Kunden zu erfüllen. Unsere Software Inspector ermöglicht bereits die Kontrolle während und nach dem Druckprozess, und künftig können Magics-Anwender Fehler auch schon vor der Herstellung vorhersagen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass die Kombination unserer etablierten Magics-Software mit der bewährten Simulationstechnologie von einem Marktführer wie Simufact dem 3D-Druck-Markt wettbewerbsfähige simulationsgetriebene Lösungen bringt“, erklärt Stefaan Motte, Vice President Software bei Materialise.

 

SABIC stellt mehrere Materialien für Additive Fertigung vor

Der saudiarabische Chemie- und Metall-Konzern SABIC (Saudi Basic Industries Corporation) erweitert sein Materialportfolio um ein neues Filament sowie weitere Materialien für die Additive Fertigung großformatiger Teile.

Das neue LEXAN EXL AMHI240F Filament basiert auf dem Polycarbonat von SABIC und bietet hohe Zähigkeit und Festigkeit für anspruchsvolle Anwendungen in Luft- und Raumfahrt, Verbraucherelektronik und Automobilindustrie.

Desweiteren steht europäischen Kunden jetzt auch ein Portfolio von sechs Filamenten für Fused Deposition Modeling zur Verfügung. Diese basieren auf branchenführenden Polymeren von SABIC – ULTEM™ Polyetherimid (PEI), CYCOLAC™ Acrylintril-Butadien-Styrol (ABS) und LEXAN™ PC – und haben die gleiche Poylmerstruktur wie die entsprechenden Spritzgießtypen.

Die Familie der acht neuen THERMOCOMP™ AM-Hochleistungscompounds von SABIC ist auf die besonderen Anforderungen der Additiven Fertigung von Großformteilen ausgerichtet (Large-Format Additive Manufacturing, LFAM). Sie sind für erhöhte Festigkeit carbon- oder glasfaserverstärkt und basieren auf vier amorphen Kunststoffen: ABS, Polyphenylenether (PPE), PC und PEI. Sie zeichnen sich durch gutes Kriechverhalten, weniger Deformation unter konstantem Druck und geringere Schwindung im Vergleich zu teilkristallinen Materialien aus. Damit eignen sie sich ideal für Anwendungen im Werkzeugbau sowie in der Luft- & Raumfahrt-, Kraftfahrzeug- und Rüstungsindustrie.

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