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Mobility goes Additive startet neue Online-Plattform ‚weboostam‘

Am 2. April 2020 gab Mobility goes Additive e.V. (MGA) hat eine eine offene Online-Plattform für den 3D-Druckmarkt mit dem Namen weboostam.com vorgestellt.

MGA wurde zuletzt Mitte März 2020 von der Europäischen Kommission um Hilfe gebeten. Die Bitte lautete, über 3D-Druck-Netzwerke aufzufordern, medizinische Geräte wie Gesichtsschutzschilde, Schutzbrillen, Gesichtsmasken, maßgefertigte Steriliumflaschen und Aufsätze für Beatmungssysteme herzustellen. Die Organisation gründete daher die Initiative „3D Printing fights Corona“. Binnen weniger Stunden reagierten mehr als 300 Unternehmen und boten 3D-Druckdateien, Druckerkapazitäten oder Produkte an.

“MGA hat eine starke Mitgliederstruktur mit fast 120 Mitgliedsgesellschaften und einem umfassenden Portfolio im Bereich der additiven Fertigung – als zentrale Anlaufstelle unterstützen wir bei der Formulierung von Anwendungsfällen im 3D-Druck und helfen, bestehende Hürden zu überwinden”, erläutert Stefanie Brickwede. “Schnelle und lokale Produktion sowie digitale Lieferketten sind jetzt wichtiger denn je – und die additive Fertigung erfüllt diese Kriterien. Wir fungieren als Vermittler zwischen Anbieter und Anwender – weboostam.com unterstützt unser Ziel in optimaler Form.“ Für die aktuelle Pandemielage wurde eigens eine neue Kategorie für “COVID-19” Anwendungsfälle auf der offenen Plattform eingerichtet.

Derzeit führt MGA zweimal wöchentlich virtuelle Sitzungen mit internationalen Referenten, Experten aus Krankenhäusern und der Industrie durch, in denen die neusten Bedarfe behandelt und Wege zur Bewältigung von Corona mittels 3D-Druck erörtert werden. Darüber hinaus wurde die Website medicalgoesadditive.org eingerichtet, die Anwendungsfälle, FAQs, hilfreiche Links und einen Newsroom enthält.

MGA ist auch Teil einer gemeinsamen Initiative in Zusammenarbeit mit Airbus, Volkswagen und DB Schenker, die diese Woche 2.000 gespendete Gesichtsschutzschilde nach Spanien ausliefern.

Schon im März haben wir davon berichtet, dass AM Austria, eine österreichische Organisation, die sich mit 3D-Druck beschäftigt, eine ähnliche Initiative gestartet hat.

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