Home 3D-Drucker Die 5 besten Alternativen zum Original Prusa i3 MK3S+ 3D-Drucker

Die 5 besten Alternativen zum Original Prusa i3 MK3S+ 3D-Drucker

Das tschechische Unternehmen Prusa Research gehört zu den beliebtesten 3D-Drucker-Herstellern in der Community. Die Open-Source-Policy und die solide Qualität der Geräte macht den 3D-Druck-Spezialisten zu einem stark wachsenden Unternehmen.

Vor mehr als 10 Jahren hat Josef Prusa seinen ersten 3D-Drucker gekauft. Er engagierte sich in der Community und entwickelte bald auch seinen eigenen 3D-Drucker. 2014 gründete er sien Unternehmen „Prusa Research“ und verkaufte seine eigenen 3D-Drucker. Mittlerweile gehört das Unternehmen zu den führenden Anbietern von Desktop 3D-Drucker. Neben seinem Klassiker, den Original Prusa i3 MK3S+, bietet das Unternehmen auch einen SLA-Drucker mit dem Namen SL1S an und das Einsteiger-Modell Original Prusa Mini. Letztes Jahr präsentierte der Hersteller auch eine XL-Version seines FDM-Druckers.

Der Original Prusa i3 MK3S+ Drucker bleibt einer der gefragtesten 3D-Drucker des Herstellers. Preislich bewegt sich das Gerät zwischen 769 (Bausatz) und 999 Euro. Trotz der hohen Nachfrage bleibt der 3D-Drucker im leistbaren Bereich. Die Lieferzeit eines Geräts wird mit bis zu 1 Monat angegeben.

Wir wollen jedoch einmal einen Blick auf andere 3D-Drucker von anderen Herstellern wagen und die populärsten „Konkurrenten“ und mögliche Alternativen vorstellen.

Creality CR-10 Smart

Creality CR-10 Smart

Creality ist einer der bekanntesten chinesischen 3D-Drucker-Hersteller im Desktop-Bereich. Seine Ender-Reihe gehört zu den beliebtesten FDM-3D-Druckern, die bisher erschienen sind. Mittlerweile gibt es eine Reihe von verschiedenen Varianten der Reihe sowie auch andere Modelle. Der Creality CR-10 gehört zu den Geräten mit den besten Bewertungen.

Die Maschine hat ein Bauvolumen von 300x300x400mm, eingebautes WLAN, Auto-Leveling und viele weitere intelligente Funktionen. Der Drucker selbst kostet etwa 600 Euro. Creality hat jedoch weitere 3D-Drucker in andere Preisklassen. So gibt es das beliebte Ender 3 Modell schon um etwa 300 Euro. Durch die hohen Verkaufszahlen hat Creality auch eine große Community.

Details

Bauraum 300x300x400mm
Auto-Leveling Ja
Konnektivität SD-Karte/ WIFI
Touchscreen Ja
Düsentemperatur 260 Grad
Preis etwa 600 Euro (Amazon)

Anycubic Kobra Max

Anycubic Kobra Max

Der chinesische Hersteller Anycubic ist 2015 gegründet worden und hat seither eine Reihe von verschiedenen 3D-Druckern präsentiert. Im März 2022 hat das Unternehmen seine Kobra-Serie vorgestellt.

Die Maschine hat ein Bauvolumen von großen 400x400x450mm und eine Auto-Leveling-Funktion. Der Drucker kostet 665 Euro. Anycubic hat jedoch eine kleinere Version mit einem Bauvolumen von 220x220x250mm im Angebot. Diesen gibt es schon um 365 Euro.

Details

Bauraum 400x400x450mm
Auto-Leveling Ja
Konnektivität Micro SD Karte
Touchscreen Ja
Düsentemperatur 260 Grad
Preis etwa 665 Euro (Amazon)

Bresser REX II

Bresser Rex II

Bresser ist ein deutsches Unternehmen, welches 1957 gegründet wurde. Bekannt ist die Firma für optische Geräte wie astronomischen Teleskope, Mikroskope und Ferngläser. Seit 2004 gibt es auch eine Consumer Electronics Sparte. Im Rahmen dieser Sparte bietet das Unternehmen auch 3D-Drucker an.

Dieses Gerät ist vor allem in Deutschland und Österreich durch Kooperationen mit Aldi und Hofer bekannt. Der Drucker hat einen geschlossenen Bauraum und ein Bauvolumen von 250x280x300mm. Ebenfalls hat der Bresser REX II eine Auto-Leveling-Funktion sowie eine integrierte Kamera. Alternativ gibt es auch noch ein Einsteiger-Modell von Bresser um 285 Euro. Eine Besonderheit von Bresser ist, dass das Unternehmen die Drucker nicht selbst herstellt, sondern Geräte des bekannten Herstellers FlashForge unter einer eigenen Marke im deutschsprachigen Raum vertreibt.

Details

Bauraum 250x280x300mm
Auto-Leveling Ja
Konnektivität WLAN / SD Karte
Touchscreen Ja
Düsentemperatur 240 Grad
Preis etwa 670 Euro (Amazon)

Snapmaker 2.0

Snapmaker 2.0

Snapmaker ist ein chinesischer Hersteller, der erstmal über das Crowdfunding-Portal Kickstarter bekannt geworden. Mit dem Snapmaker 2.0 hat das Unternehmen den erfolgreichsten 3D-Drucker auf Kickstarter vorgestellt und insgesamt die Rekordsumme von über 7 Millionen US-Dollar eingesammelt.

Die Maschine hat einen Bauraum von 320x350x330mm und eine Auto-Leveling-Funktion. Der Drucker ist modular aufgebaut und kann daher auch leicht erweitert werden. So ist es möglich, eine Lasergravur und CNC-Funktion hinzuzufügen. Ebenso gibt es ein Bundle für einen geschlossenen Bauraum.

Details

Bauraum 320x350x330mm
Auto-Leveling Ja
Konnektivität WLAN / USB
Touchscreen Ja
Düsentemperatur 275 Grad
Preis etwa 1200 Euro (Amazon)

Kywoo Tycoon Max

Snapmaker 2.0

Hierbei handelt es sich um einen stabilen 3D-Drucker mit einem Direktextruder. Das Modell verfügt über eine WLAN-Funktion sowie eine Auto-Leveling-Funktion. Der 3D-Drucker mit einem Bauvolumen von 300×300×230mm wurde ebenfalls über eine Kickstarter-Kampagne bekannt, aber ist mittlerweile auch über andere Kanäle verfügbar.

Kywood ist ein chinesisches Unternehmen und stellte den Drucker erstmals 2020 vor.

Details

Bauraum 300×300×230mm
Auto-Leveling Ja
Konnektivität Wifi / USB / SD
Touchscreen Ja
Düsentemperatur 260 Grad
Preis etwa 640 Euro (Amazon)

Es gibt noch eine weitere Reihe von Alternativen. Wir haben bei der Auswahl einen Fokus auf 3D-Drucker gesetzt, die schnell lieferbar sind und sich preislich in einem ähnlichen Bereich wie Original Prusa i3 MK3S+ bewegen. In einer höheren Preisklasse gibt es mit Herstellern wie Ultimaker, Zortrax, Craftbot, XYZPrinting, BCN3D und anderen eine Reihe von weiteren guten Alternativen.

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